Markus Gabriel

geboren 1980, studierte in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart an der Universität Bonn inne und ist dort Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie. Er ist Direktor des interdisziplinären Center for Science and Thought und regelmässiger Gastprofessor an der Sorbonne (Paris) sowie der New School for Social Research in New York City.

 Markus Gabriel, „der Denker der Stunde“ [DIE ZEIT], behauptet vom Menschen, er sei obrigkeitsgläubig geworden und erhoffe sich von Autoritäten die Rettung. Besser sei es, der Mensch würde sich wieder als Tier zu begreifen lernen. Da wir immer nur Ausschnitte unserer eigenen Lebensform kennen würden, liesse sich das Tier Mensch nicht technokratisch überwinden und wir täten gut daran, zu einer „epistemischen Bescheidenheit“ zurückzufinden.

Zusammenfassend meint Markus Gabriel: „Wir werden nie alles wissen. Immer wird die Gesellschaft mit der Fehleranfälligkeit des Menschen zurechtkommen müssen. Wir brauchen darum eine Ethik des Nichtwissens.“ [NZZ, 8.9.2021]

Zu diesem spannenden und brandaktuellen Thema, das sein noch in diesem Frühling erscheinendes Buch „Der Mensch als Tier“ behandeln wird, referiert und diskutiert Markus Gabriel am Eröffnungsabend der 11. Bieler Philosophietage.

Markus Gabriel gehört zu den bekanntesten Philosophen der Gegenwart!

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